- Bei einem renommierten Forschungsinstitut wurde im Jahre 2005 ein Quervergleich verschiedener Flaschenverschlüsse in Auftrag gegeben. Dabei wurden nach sechsmonatiger extremer Warmlagerung verschiedene Kunststoffkorkprodukte und Naturkorken hinsichtlich ihrer SO2-Stabilität getestet.
- Aus dem Verbrauch der Weine an schwefeliger Säure (SO2) können Rückschlüsse auf die Dichtigkeit der Verschlüsse gezogen werden. Je weniger gasdurchlässig ein Verschluss, desto weniger schwefelige Säure wird durch Oxidation verbraucht. Bei der Versuchsreihe wurden Naturkorken, spritzgepresste Kunststoffkorken (SWAN), co-extrudierte Kunststoffkorken und spritzgegossene Kunststoffkorken untersucht. Bei den Kunststoffkorken handelt es sich um die unterschiedlichen Produktionsvarianten, die zur Zeit am Markt erhältlich sind.
| Vergleich 1: freie schwefelige Säure | Vergleich 2: schwefelige Säure gesamt |
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| jeweils w/l = warm liegend, w/s = warm stehend. (größere Grafik per Klick) |
- Anhand der Grafik lässt sich ablesen, welche erheblichen Unterschiede sich nach sechs Monaten hinsichtlich der SO2 Werte ergeben. Die Weine, die mit einem SWAN Kunststoffkorken versehen waren, weisen einen bis zu 30% höheren SO2 Restwert auf als die Weine, die mit einem co-extrudierten Kunststoffkorken verschlossen waren. Mit fortlaufender Lagerdauer ist zu erwarten, dass sich die Oxidationsschere zwischen den Produktvarianten noch weiter öffnet.
- Im aufgeschnittenen Zustand sind die Vorteile von SWAN gegenüber vergleichbaren Korken deutlich sichtbar: Durch das Spritzpressen, in Kombination mit der neuentwickelten Materialrezeptur, wird eine höhere Dichte des Materials bei gleichzeitig hoher Elastizität gewährleistet.
- Im Gegensatz zu Co-Extrusion (Fertigung im Endlosstrang mit anschließendem Schneiden auf Stopfenlänge) oder dem klassischen Spritzgiessen - hier werden bis zu ca. 48 Stopfen in einem Fertigungszyklus produziert - wird jeder einzelne Kunststoffstopfen in einer separaten Form hergestellt. Die Streuung der einzelnen Kunststoffkorken fällt durch die Produktionsmethode deutlich geringer aus, daraus resultieren die hervorragenden, stets reproduzierbaren Dichtigkeitswerte.
- Neben den Dichtigkeitsanforderungen wurde bei der Produktentwicklung ein besonderes Augenmerk auf die Inhaltsstoffe des Korken gelegt. Die Produktrezeptur kommt völlig ohne Weichmacher aus. Diese Einzigartigkeit ist gelungen, wie Untersuchungen des Fresenius Institutes, Deutschland, bestätigen.
- SWAN - endlich eine Alternative, über die man nicht mehr diskutieren muss!
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